csm_groehe_50b56462ce.jpg

Auf ein Wort mit Hermann Gröhe

Beim ersten Kontakt zwischen IFK-Geschäftsführer Dr. Frank Dudda und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nach der Verabschiedung des Versorgungsstärkungsgesetzes (VSG) zeichnete sich ab, dass der IFK und der Minister die Wirkung des neuen Gesetzes für Physiotherapeuten durchaus unterschiedlich beurteilen.
Mittlerweile wird immer stärker deutlich, dass insbesondere die Krankenkassen – vorneweg der AOK Bundesverband – im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens mit dramatischen Prognosen hinsichtlich Zusatzkosten für Beitragszahler aufgewartet haben, sollte die Bindung der Vergütungen an die Grundlohnsumme – wie von IFK und dem SHV gefordert – tatsächlich endlich abgeschafft werden. 
Diese Verunsicherungstaktik der Krankenkassen zeigte anscheinend Wirkung und hat die Politik offenbar davon abgehalten, mit dem VSG die lange überfällige Verbesserung der Konditionen für Physiotherapeuten zu bewirken.
Der IFK lässt sich davon jedoch nicht von seinen Zielen abbringen und wird bereits nächste Woche Gespräche in Berlin aufnehmen, um einen neuen Anlauf für gesetzliche Änderungen zugunsten des Berufsstandes der Physiotherapeuten zu starten.

Weitere Artikel

Es bleibt spannend: Berufspolitisches Update beim Regionalforum in München

2026 | 05.08. Der Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetztes, der Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt sowie die Benennung von Carsten Linnemann zum neuen Bundesgesundheitsminister – in den letzten Wochen war gesundheitspolitisch einiges los. Entsprechend umfangreich fiel das Branchenupdate aus, das IFK-Mitglieder im Rahmen des Regionalforums Süd erhielten.

NRW setzt Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen fort

2026 | 04.08. Gute Nachrichten für angehende Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen: Das Land verlängert die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen um weitere fünf Jahre. Eine entsprechende Förderrichtlinie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit bleibt die Ausbildung an den förderfähigen Schulen für Gesundheitsfachberufe auch künftig für die Auszubildenden kostenfrei.

Mit KIM und TIM effizient, sicher und schnell im Praxisalltag kommunizieren

2026 | 03.08. Heute beginnen wir mit unserer ersten Internetmeldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ in der wir uns mit den Zielen der TI beschäftigen und aufzeigen, wie KIM und TIM Ihren Praxisalltag erleichtern können. Hauptzweck der TI ist die Verbesserung der Versorgungsqualität, indem alle Leistungserbringer auf sämtliche medizinische Informationen wie beispielsweise Vorbefunde oder Medikationspläne zugreifen können – und das datenschutzkonform, um die sensiblen Gesundheitsdaten zu schützen.