Direct Access als Thema beim DGPMR/DGMM Kongress

Beim gemeinsamen 119. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR) und dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) hat sich Ute Repschläger für den Direktzugang in der Physiotherapie stark gemacht und eine stärkere Zusammenarbeit von Ärzten und Physiotherapeuten vorgeschlagen.

Das Vortrags-Thema der IFK-Vorsitzenden: „Delegation statt Substitution?" Dabei konnte Ute Repschläger unter den Ärzten für den Direct Access in der Physiotherapie werben und deutlich machen, dass es dabei nicht um ein Gegeneinander, sondern um ein interdisziplinäres Miteinander u.a. von Hausärzten, Fachärzten und Physiotherapeuten geht.
Neben den erwarteten Vorbehalten aus der Ärzteschaft gab es dazu auch positive Stimmen. Insbesondere von verschiedenen Vertretern der Hochschulen aus Hannover und Köln kam der Appell, sich von ärztlicher Seite nicht komplett gegen die Entwicklung zu stemmen, sondern sie bewusst aktiv zu begleiten.
Interesse bestand ferner am Modellvorhaben von IFK und BIG direkt gesund für mehr Autonomie in der Physiotherapie sowie an dem Einstieg in eine vertragliche Regelung einer Befundposition mit der IKK Brandenburg und Berlin.
Der IFK wird sich weiterhin für Projekte stark machen, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessern und somit der Behandlungsqualität zugute kommen.

Foto: Angela Deventer, stellv. Vorsitzende des Berufsverbandes der Rehabilitationsärzte (BVPRM) mit Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e.V.)

Weitere Artikel

Der IFK wünscht frohe Ostern!

2025 | 17.04. Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag bleibt die IFK-Geschäftsstelle geschlossen. Ab Dienstag, 22. April 2025 sind wir wieder wie gewohnt für Sie erreichbar.

Vergütung in der Physiotherapie ab 1. April 2025 – letzte Unklarheiten beseitigt

2025 | 16.04. Die gute Nachricht zuerst: Die Unklarheiten, die zuletzt noch mit dem GKV-Spitzenverband hinsichtlich der Abrechnung von Blankoverordnungen bestanden, konnten inzwischen beseitigt werden. Die schlechte Nachricht ist, dass zwischen konventionellen Verordnungen (Vertrag nach § 125 SGB V) und Blankoverordnungen (Vertrag nach § 125a SGB V) nun unterschiedliche Abrechnungsmodalitäten angewendet werden müssen.

C wie Checkliste: Was sind die wichtigsten Punkte bei Praxisgründung oder -übernahme?

2025 | 15.04. Die Gründung oder Übernahme einer Physiotherapiepraxis ist ein großes Unterfangen, das alle Lebensbereiche des Praxisinhabers in spe betrifft. Die finanziellen und geschäftlichen Grundlagen müssen geklärt werden, aber auch die persönlichen Voraussetzungen spielen eine Rolle. Doch bange machen gilt nicht: Wer eine Checkliste erstellt, ist auf der sicheren Seite, dass kein Aspekt vergessen wird.