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Ingo Werner neuer IFK-Geschäftsführer

Die lange Suche hat sich gelohnt: Mit Ingo Werner gewinnt der IFK ab dem 15. September 2016 einen neuen Geschäftsführer, der die Gesundheitsbranche in seiner gesamten beruflichen Laufbahn aus den unterschiedlichsten Perspektiven mitgestaltet hat. Der 53-Jährige freut sich nun auf die spannende neue Perspektive der Heilmittelbranche und die Möglichkeit, wichtige Akzente für die Physiotherapie zu setzen.

Nach dem Wechsel des langjährigen IFK-Geschäftsführers Dr. Frank Dudda in die Kommunalpolitik folgt abermals ein Jurist auf den Chefsessel in der IFK-Geschäftsstelle. Bislang im Interesse von Kassen und Pharmaunternehmen auf dem politischen Parkett unterwegs, weiß Ingo Werner, wovon er spricht, wenn er sagt: „Der IFK bringt alle Komponenten zusammen, die im Gesundheitswesen wichtig sind:  Dienstleistungen, Interessenvertretung der Mitglieder und innovative Versorgungsgestaltung. An all diesen Stellschrauben zu drehen reizt mich sehr.“

Seine berufliche Karriere startete Werner als Justiziar beim IKK Landesverband Westfalen-Lippe, bevor er in das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wechselte. Dort war er als Referatsleiter für Krankenversicherungen und weitere Sozialversicherungszweige acht Jahre lang u. a. für die Gestaltung der Kassenlandschaft zuständig. Anschließend vertrat Werner als Vorstand des BKK Landesverbands Niedersachsen-Bremen die politischen Interessen der Kasse und wurde neun Jahre später Gründungsgeschäftsführer des Gesundheitsdienstleisters spectrumK.

Daraufhin nahm er einen Perspektivwechsel vor und wechselte in die Pharmaindustrie. Als Director Health Politics von Mundipharma positionierte Werner das Versorgungsthema Schmerz auf politischer Ebene. Zuletzt verantwortete er als Director Governmental Affairs gesundheitspolitische Strategien bei dem Pharmaunternehmen Gilead.

In seiner neuen Herausforderung beim IFK hat sich der Familienvater von zwei Söhnen klare Ziele gesetzt: „In meiner Rolle als Geschäftsführer möchte ich sowohl der bedeutenden Arbeit der Physiotherapie als auch des Verbands den Rücken stärken. Es gilt der Politik mit Nachdruck deutlich zu machen, wie wichtig die Rolle der Physiotherapeuten für innovative und nachhaltige Versorgungsstrukturen ist.“

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