KddR-Curriculum mit neuem Schliff

Die Konföderation der deutschen Rückenschulen (KddR) hat ihr Curriculum zur Fortbildung zum Rückenschullehrer auf den neuesten wissenschaftlichen Kenntnisstand gebracht. Auch der IFK hat an der Überarbeitung mitgewirkt und freut sich, seine Rückenschulinstruktoren-Fortbildungen nun auf Basis modernster Standards anbieten zu können.

In das neue KddR-Curriculum sind sowohl aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis eingeflossen. In erster Linie liegt dem Curriculum nicht mehr der biomedizinische Ansatz, sondern ein biopsychosoziales Gesundheitsverständnis zugrunde. Das bezieht auch psychologische und behaviorale Aspekte des Rückenschmerzes sowie psychosoziale Risikofaktoren bei der Entstehung von Rückenschmerz mit ein. Angepasst wurde auch die Definition von Ergonomie, die nun nicht mehr einzeln, sondern im Gesamtkonzept betrachtet wird.

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele erlernen die Teilnehmer entsprechende didaktische und methodische Grundlagen, die nun übersichtlicher gestaltet und stärker an Kompetenzförderung orientiert sind. Darüber hinaus legt das neue Curriculum Wert auf eine treffsichere und positiv konnotierte Wortwahl, wie bei der Umbenennung von Stressbewältigung in Stressmanagement.

Nähere Informationen zur IFK-Fortbildung Rückenschulinstruktoren (KddR-Lizenz) finden Sie hier.

Weitere Artikel

Es bleibt spannend: Berufspolitisches Update beim Regionalforum in München

2026 | 05.08. Der Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetztes, der Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt sowie die Benennung von Carsten Linnemann zum neuen Bundesgesundheitsminister – in den letzten Wochen war gesundheitspolitisch einiges los. Entsprechend umfangreich fiel das Branchenupdate aus, das IFK-Mitglieder im Rahmen des Regionalforums Süd erhielten.

NRW setzt Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen fort

2026 | 04.08. Gute Nachrichten für angehende Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen: Das Land verlängert die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen um weitere fünf Jahre. Eine entsprechende Förderrichtlinie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit bleibt die Ausbildung an den förderfähigen Schulen für Gesundheitsfachberufe auch künftig für die Auszubildenden kostenfrei.