„AOK Rheinland/Hamburg will mehr Physiotherapie bezahlen“

In einem Interview für das Gesundheitsmagazin NDR-Visite hat der Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg angekündigt, Ärzten bei der Verordnung von Physiotherapie ggf. keinen Regress mehr anzudrohen.

Man stehe bereits im Dialog mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

Unter dem Titel „Krankenkassen geizen mit Physiotherapie“ kamen gestern Abend Kassenvertreter, Ärzte sowie die IFK-Regionalausschussvorsitzende Sabine Konow als Physiotherapeutin in einem für die Branche positiven Beitrag zu Wort: Klar herausgestellt wurde, dass Patienten trotz medizinischer Notwendigkeit häufig zu wenig Physiotherapie verschrieben bekommen.

Der IFK wertet die Dialogbereitschaft der AOK Rheinland/Hamburg als ersten positiven Schritt, eine Abschaffung der ärztlichen Regresspflicht zu erreichen. Auf der NDR-Homepage finden Sie den Visite-Beitrag und das vollständige AOK-Interview.

Weitere Artikel

GKV neu denken: Prozesse digital vereinfachen

2026 | 15.06. Bürokratische Prozesse verursachen im Gesundheitswesen einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. Auch im Heilmittelbereich ist dies seit langem ein Schmerzpunkt. Bürokratieabbau könnte helfen, den Finanzdruck im GKV-System zu verringern.

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.