Heilmittelreport zeigt regionale Verordnungsunterschiede

In einigen Bundesländern wird wesentlich weniger Physiotherapie für Erkrankungen wie Osteoporose, Rheuma oder Bandscheibenschäden verordnet als in anderen. Das zeigt der neue Heil- und Hilfsmittelreport 2013 der Barmer GEK wieder einmal deutlich.

Die jährliche Analyse der Krankenkasse von rund 9,1 Millionen Versicherten belegt auffällige Verordnungsunterschiede – in Bremen oder dem Saarland z.B. eine Unterversorgung mit Physiotherapie. Bundesweit unterversorgt seien zudem Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (COPD).Immer mehr Menschen brauchen in Deutschland Heil- und Hilfsmittel, so das Fazit des aktuellen Reports. Beide zusammen haben ein Ausgabenvolumen von rund 11,5 Milliarden Euro (Heilmittel rund 5 Milliarden Euro). Aufgrund von Alterung und technischem Fortschritt sieht die Barmer GEK hierfür aber gute Gründe. Rund 19 % der Barmer GEK Versicherten erhielten 2012 eine Physiotherapie-Verordnung. Eine Zusammenfassung des aktuellen Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreports 2013 finden Sie hier.

Weitere Artikel

Resolution: Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung

2026 | 27.04. Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als 40 Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens – stellt fest, dass das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in seiner aktuellen Form weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht wird.

Aktualisierung der Weiterbildungsregelungen in der Physiotherapie

2026 | 27.04. Der GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen physiotherapeutischen Berufsverbände haben die Anlage 7 – Weiterbildung des Bundesrahmenvertrags nach § 125 SGB V modernisiert. In einem ersten Schritt wurden die Weiterbildungen KG Gerät, Manuelle Therapie (MT) und Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) (ehemals MLD) aktualisiert.