Finanzergebnisse der GKV 2014

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bilanziert für das vergangene Jahr ein Minus von 1,2 Milliarden Euro. Einnahmen in Höhe von rund 204,1 Milliarden Euro standen nach den vorläufigen Finanzergebnissen des Jahres 2014 Ausgaben von rund 205,3 Milliarden Euro gegenüber. Im Jahr 2014 haben die gesetzlichen Krankenkassen durch Prämienzahlungen und freiwillige Leistungen Mittel in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro an ihre Versicherten zurückgeführt, darin sieht das BGM auch den Grund für das Defizit. Für den IFK ist das unverständlich, denn an erster Stelle müsste eine angemessenere Bezahlung der Leistungserbringer stehen.

Je Versicherten gab es 2014 einen Ausgabenzuwachs von 4,9 Prozent. Zu den Ausgabenzuwächsen haben vor allem stark steigende Arzneimittelausgaben beigetragen, so das BGM. Auch die Ausgaben der Krankenkassen für Präventionsleistungen haben einen starken Zuwachs erfahren (+ 10 Prozent).

Die Heilmittelausgaben stiegen um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das liegt zwar über dem Schnitt der Ausgabensteigerungen, aber bewegt sich in absoluten Zahlen noch immer auf niedrigem Niveau.

Details: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Pressemitteilungen/2015/2015_01/150304-07__PM_1_bis_4_Qu_2014.pdf

Weitere Artikel

Konstruktiver Dialog mit MdB Anja Karliczek in Tecklenburg

2026 | 17.06. Im Rahmen der Aufklärungsaktion zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz fand in Tecklenburg ein intensiver politischer Austausch statt. Im Fokus des rund zweieinhalbstündigen Gesprächs mit der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU) standen die massiven Auswirkungen des Gesetzesentwurfs auf die Heilmittelbranche sowie dringende Entlastungsmaßnahmen für die physiotherapeutischen Praxen.

GKV neu denken: Prozesse digital vereinfachen

2026 | 15.06. Bürokratische Prozesse verursachen im Gesundheitswesen einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. Auch im Heilmittelbereich ist dies seit langem ein Schmerzpunkt. Bürokratieabbau könnte helfen, den Finanzdruck im GKV-System zu verringern.